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Aktuelles

blaetter punkt Termine

2024
  • ZüF-Handlungsanweisungen für die Saison 2024/2025 sind ab 30. Juni 2024 verfügbar
  • Buchungen in der ZüF-Datenbank von Weiterveräußerungen von ZüF-Pflanzen in 2024 müssen bis 15. Juni 2024 durchgeführt werden (von Verkäufer und Bestätigung durch Käufer)
  • Buchungen der Frühjahrsaussaaten 2024 müssen bis zum 30. Juni 2024 in der ZüF-Datenbank getätigt werden
2024

Für Teilnehmer im ZüF-Verfahren werden in 2024 online-Schulungen geplant, z.B. hinsichtlich ZüF-Datenbanknutzung und Pflanzenprobennahme.

Interessenten wenden sich bitte per E-Mail an die Geschäftsstelle (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.). Termine werden mit den jeweiligen Teilnehmern vereinbart.

Termine

blaetter punkt Aktuelle Meldungen

Juni 2024

Am 10. Juni 2024 ist der Dienstleistungsvertrag zwischen dem Forstbetrieb Staudinger und dem Zertifizierungsring ZüF förmlich unterzeichnet worden. Damit hat ZüF e.V. einen kompetenten Partner an seiner Seite, der seit über 30 Jahren „mitten in der Forstpraxis steckt“ und für den Deutschen Waldpreis 2024 nominiert ist. Mit diesem Schritt will sich das ZüF-Zertifizierungsverfahren komplett auf „private Füße“ stellen, so das Statement des ZüF-Vorsitzenden Daniel Angerer. Ab 1.7.2024 wird das AWG Teisendorf mit der Annahme und Versorgung von ZüF-Proben nach über 20 Jahren abgelöst. Alle ZüF-Saatgut- und Pflanzenproben sind ab diesem Datum zu versenden an:

ZüF-Proben-Verwaltung, Forstbetrieb Staudinger GmbH, Guggenberg 4, 84529 Tittmoning.

Februar 2024

Die ZüF-Mitgliederversammlung am 22.02.24 war auch in diesem Jahr mit ca. 30 Teilnehmer im Schloss Odelzhausen gut besucht. Neben dem Rückblick der Vereinstätigkeit und dem Haushalt 2023/2024 stand der Gastvortrag von Dr. Mirko Liesebach (Thuenen-Institut) zum Thema „Geplante Revision der EU-Gesetzgebung für forstliches Vermehrungsgut“ auf der Tagesordnung. Der Vorsitzende Daniel Angerer berichtete zudem über Neuerungen wie der Aktualisierung der ZüF-Internetseite, dem neuen ZüF-Dienstleister für Probenaufbereitung sowie den neuen Pflanzenprobenbeuteln mit QR-Code. Aus der Zertifizierungsstelle wurden u.a. die Ergebnisse der 37 genetischen Vergleichsanalysen aus der ZüF-Serie 2023 vorgestellt, bei denen es diesmal eine unstimmige ID-Nummer zu verzeichnen gab.

Saison 2023/2024

Saatguternter:

Die Markierung der Erntebäume erfolgt im Reifejahr 2023 in GELB. Das Material für ZüF-Ernten (z.B. Säcke) kann über die ZüF-Geschäftsstelle angefordert werden. Bitte die ZüF-Ernten rechtzeitig 14 Tage im Voraus in der ZüF-Datenbank anmelden, da es zurzeit zu verzögerten Postzustellungen kommt.

Pflanzen-Lieferanten:

Der ZüF-Zertifikatausdruck muss laut Verfahrensregeln spätestens bei Rechnungsstellung erfolgen. Nur in begründeten Ausnahmefällen und nach Zustimmung durch die ZüF-Zertifizierungsstelle kann nach dem 30.06. ein Zertifikatausdruck erfolgen (über die Hotline der Fa. Deborate, kostenpflichtig).

Die aktuellen ZüF-Handlungsanweisungen 2023 stehen zum Download bereit.

Herbst 2023

Seit Herbst 2023 befindet sich die Baumart Baumhasel in einem Probelauf des ZüF-Verfahrens. Die genetischen Labormethoden der DNA-Mikrosatellitenanalyse sind für diese Baumart etabliert. Wie die Referenzproben bei dieser nicht-heimischen Baumart genau zu ziehen sind, um eine möglichst hohe Repräsentativität zu erreichen, wird mit dem Probelauf geprüft. Sobald die Verfahrensschritte fertig ausgearbeitet sind, werden die ZüF-Handlungsanweisungen bzgl. der Saatguternte für diese Baumart entsprechend ergänzt.

Januar 2024

Für die Alternativbaumart Atlaszeder konnte vor Kurzem der Testlauf im ZüF-Verfahren erfolgreich abgeschlossen werden. Bei dieser „Machbarkeitsstudie“ wurden sowohl die Ziehung der Rückstellproben als auch die genetischen Vergleichsanalysen anhand von zwei begleiteten Testernten in Frankreich ausgearbeitet und für das Zertifizierungsverfahren etabliert. Diese zweijährige Testphase ist nun abgeschlossen. Sie fand in enger Zusammenarbeit zwischen dem ZüF e.V., BaySF und dem Bayer. Amt für Waldgenetik (AWG, Teisendorf) statt. Ernten bei dieser ursprünglich aus dem algerischen Atlasgebirge stammenden Baumart können ab jetzt routinemäßig innerhalb des ZüF-Verfahrens durchgeführt und Forstpflanzen mit überprüfbarer Identität von den Baumschulen produziert werden.

Aktuelle Meldungen

blaetter punkt Veröffentlichungen

Oktober 2022

Das weltweit erste Zertifizierungssystem für forstliches Vermehrungsgut startete im September 2002 in Süddeutschland für mehr Herkunftssicherheit bei Forstsamen und -pflanzen und feierte inzwischen sein 20-jähriges Jubiläum. Das ZüF-Verfahren bietet seitdem einen vollständig kontrollier- und überprüfbaren Ablauf, von der Saatguternte über die Baumschule bis zur verpflanzungsfähigen Forstpflanze.

September 2022

Vor 20 Jahren startete das erste Zertifizierungssystem für die Verbesserung der Herkunftssicherheit von forstlichem Vermehrungsgut in Deutschland, heute allgemein als „ZüF“ bekannt. In engem Zusammenspiel von Forstverwaltungen, Baumschulbranche und Wissenschaft wurde ein auf Rückstellproben, genetischen Vergleichen und Datenbank-Dokumentation basierendes Kontrollsystem etabliert, um die gesetzlichen Regelungen für forstliche Herkunftssicherheit zu ergänzen.

Juli 2022

Als nach den Orkanen „Vivian“ und „Wiebke“ (1990) große Waldgebiete wieder aufgeforstet werden mussten, wurden dazu nicht immer die Forstpflanzen verwendet, die sich die Waldbesitzer und auch die staatlichen Forstverwaltungen wünschten bzw. die gesetzlich vorgeschrieben waren. Das zeigte sich allerdings erst Mitte bzw. Ende der 1990er-Jahre. In der Folge entstand bei Waldbesitzern und staatlichen Kontrollorganen ein großes Misstrauen gegenüber Baumschulen und/oder Händlern von forstlichem Vermehrungsgut. Um Waldbesitzern mehr Sicherheit beim Einkauf von Forstpflanzen zu geben und als Nachweismöglichkeit für redlich arbeitende Forstbaumschulen, wurde 2002 der ZüF gegründet und ein System aufgebaut zur Kontrolle und zum Nachweis der Herkunft von Forstpflanzen.

Juni 2022

Im Jahr 2002 wurde der Zertifizierungsring für überprüfbare Forstliche Herkunft Süddeutschland e.V. (ZüF) gegründet. Nach anspruchsvollem Start und einigen Hürden sind die letzten 20 Jahre hinsichtlich des Ziels einer verbesserten Herkunftssicherung aus unserer Sicht ein Erfolg. Am 27. Juni 2022 fand in Kirchdorf bei Freising die Jubiläumsveranstaltung veranstaltet

Veröffentlichungen
  Hinweise für ZüF-Teilnehmer